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Das Kloster Bârsana

Bârsana ist eine von den großen Ortschaften der Maramuresch, am rechten Ufer des Flusses Iza gelegen, 20 km von Sighetul Marmatiei entfernt.

Die erste dokumentarische Bezeugung der Gemeinde Bârsana stammt aus dem Jahr 1326, als König Carl Robert I von Anjou in einer Urkunde den Knesen Stanislaus in dieser Gegend anerkennt und bestätigt, und in einer anderen Urkunde wird derselbe Knese Sohn des Bârsan genannt. Der Ortsname Bârsan(a) kommt von einer Tradition der Schafbesitzer her, Schafe (von der Rasse bârsana) mit dichter, weicher und langer Wolle zu züchten. Die Nachkommen des Knesen Stan Bârsan bilden auch heute noch die grundlegenden Familien des Dorfes. In einem Dokument vom 21. Juli 1390 betreffend die Besitzungen der Familie Dragosesti - Woiwoden der Maramurech, Nachkommen von Fürst Dragos, dem Begründer der Moldau - wird ein Weg erwähnt, dessen Abzweigung bereits damals zum Kloster, beziehungsweise ins Dorf Bârsana führte. Die Überlieferung berichtet von den Anfängen des Klosters von Bârsana jenseits des Flusses Iza, im Tal der Slatina, woher es hieher, an das rechte Flussufer verlegt wurde, an eine Stelle, die später die Klosterbrücken genannt wurde. Es wird noch ein tal des Klosters erwähnt und ein Pfaffenberg, und ein Doküment über eine Grenzbegehung vom 6. November 1405 nennt ein „Feld des Klosters”; es wird auch in anderen Akten über die Besitztümer der Familie Dragosesti aus den Jahren 1408-1480 erwähnt, ein letztes Mal im Zusammenhang mit Bartholomäus Dragffy, dem Woiwoden von Transsilvanien.

Das Kloster Bârsana wurde vermutlich um die Mitte des 14. Jahrhunderts von der Familie Dragosesti auf einer ihrer Besitzungen erbaut. Somit stammt das Gotteshaus aus der gleichen Zeit wie das berühmte Kloster von Peri, wie das von Biserica Alba, sie haben dieselben Stifter und Wohltäter. Die alte Mönchsansiedlung, dem Schutzpatron Heiliger Nikolaus geweiht, war eine von den bedeutendsten der Maramuresch, das beweist auch die Tatsache, dass der letzte orthodoxe Bischof, Gavril Stefanca - ein Ortsansässiger, dessen Namen die Überlieferung des Dorfes noch bewahrt - 1773 hier seinen Sitz hatte, bevor das Bistum durch die offizielle Ausbreitung der religiösen Vereinigung der Rumänen mit der Kirche von Rom aufgelöst wurde. Aber auch unter den Bedingungen des Drucks auf die orthodoxen Kultstätten des Gebietes hielt sich das Kloster bis 1791. Dokumente aus dem 18. Jahrhundert erinnern an die namen einiger Mönche: Pahomie, Priester im Jahr 1745, Grigoras, Priester im Jahr 1757, Atansie 1769, 1776, 1777, Varava (ein Grieche) und Partenie im Jahr 1776, Ierotei zusammen mit anderen drei Mönchen 1777; ihre Anzahl sinkt jedoch beständig, und im Jahr 1787 werden in Bârsana bloß zwei Überlebende vermerkt. Am 12. Juli 1791 konfiszierte der österreichische Staat das Vermögen des Klosters und übergab es der griechisch-katholischen Niederlassung von Cernoc (Munkaci), die letzten Mönche übersiedelten ins Kloster Neamt.

Die alte Mönchsniederlassung von Bârsana war gleichzeitig eine Schule für die Priester aus den Dörfern der Zone. Von hier beschaffte man sich auch rumänische Kultusbücher, die vielleicht in den eigenen Werkstätten gemalt wurden.

Nach 600 Jahren seit der Ersterwähnung des Klosters und nach 200 Jahren, seit es zu bestehen aufgehört hatte, beginnt das Mönchsleben in Bârsana aufs neue. Im Jahr 1993 weihte Seine Heiligkeit Justinian Chira, der Bischof der Maramuresch und von Satmar, diese von den gebeten der Vorfahren umwobene Stätte zu einem neuen Kloster ein.

Das klösterliche Ensemble ist, der örtlichen Tradition gemaß, aus Holz erbaut, nur von Meistern aus Bârsana unter der Leitung des Architekten Dorel Cordos; es umfasst das Maramurescher Tor, den Glockenturm, die Kirche (12 x 12,20 m, Höhe 57m), den Sommeraltar, das mehrstöckige Haus mit Zellen und der Kapelle, das Haus der Meister, das Haus der Künstler und neuerdings auch das Museum, das einen Überblick über die Geschichte, Kultur und Zivilisation der Maramuresch bietet.

Die Klostergemeinschaft wird gegenwärtig von Äbtissin Filofteia Oltean geleitet und besteht aus 11 Nonnen und 4 Schwestern.

Jedes jahr am 30. Juni veranstaltet das Kloster Bârsana zu LOB UND EHRE DER 12 APOSTEL, der Schutzheiligen dieser HEILIGEN STÄTTE, eine Feier.

MÖGE das Gebet unserer Vorfahren die Stifter des Klosters heiligen und erlösen, ebenso die darin wohnen und alle, die die Schwelle dieser heiligen Stätte überschreiten, die GOTT, DEM HOCHGELOBTEN, VATER, SOHN UND HEILIGEN GEIST geweiht ist. AMEN.

Ultima actualizare
sâmbătă, mai 25, 2013